Wie erkläre ich den Mitarbeitern, dass es dem Unternehmen schlecht geht? Dass wir sparen müssen? Dass Leute entlassen werden? Viele Manager der mittleren Führungsebene stellen sich derzeit diese Fragen. Ob die Oberchefs sie genügend unterstützen, versucht eine neue Studie zu klären.
Inmitten der schwersten Branchenkrise seit gut 15 Jahren waren sich die deutschen Maschinenbauer bislang einig: Die Stammbelegschaft soll gehalten werden, hieß es landauf, landab. Jetzt wackelt der Treueschwur - doch zumindest für die Top-Leute soll er weiter gelten.
Mit dem Slogan: Alle müssen raus hat eine Zeitarbeitsfirma für eine Rabatt-Aktion geworben, in der sie 15 Prozent Ermäßigung auf alle Hilfs- und Fachkräfte versprach. Die Kampagne rief Entrüstung hervor. Die IG Metall sprach gar von modernem Sklavenhandel.
Nun bekommt auch die Personalberaterbranche die Krise zu spüren: In diesem Jahr rechnen sie mit einem Umsatzrückgang von knapp 20 Prozent. Dabei schrieb die Branche im vergangenen Jahr noch Rekordzahlen.
In der Krise müssen viele Unternehmen ihre Personalkosten drücken. Deshalb müssen sie aber noch nicht gleich Entlassungen planen. Es gibt auch andere Wege, um effizienter zu werden.
Viele Unternehmen fassen ihre Aktivitäten im Bereich Personal in so genannten Service Centern zusammen - eine Art internes Outsourcing. Was bringt das? Und wie geht man das erfolgreich an? Unsere Gastautoren Sabine Rachor und Tobias Plafky haben sich in zwei Studien genauer damit befasst.
Geschenke von Geschäftspartnern sind heikel - und können den Job kosten. Das Präsent muss nicht teuer sein - ein Bundesliga-Ticket reicht. Das zeigt ein neues Urteil.
Wie ein Team aussehen sollte, darüber gibt es geteilte Meinungen. Je unterschiedlicher die Persönlichkeiten, desto besser, sagen die einen. Je ähnlicher, desto erfolgreicher, kontern andere. Eine Annäherung an das perfekte Team.
Zwischendurch mag die Stimmung steigen, doch das war´s oft schon: Zwei Drittel aller beruflichen Trainings haben einer Studie zufolge keine nennenswerte Leistungssteigerung zur Folge. Ein bisschen Licht gibt es dennoch.