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Immer nur negatives? Das klingt ja gerade so, als ob im Internet nur negatives über einen steht. Man kann das ganze auch umdrehen. Wer sich in der Gewalt hat, kann ganz klar steuern, welche Informationen über einen auffindbar sind wenn man nach dem Realnamen sucht. Etwas provokant ausgedrückt ist das wie der Anzug, den man beim Vorstellungsgespräch trägt: Die Fassade muß zunächst einmal stimmen, damit man nicht gleich aus dem Raster fliegt. Wenn es dann nötig wird, legt man sich für die anderen Dinge eben eine zweite oder dritte Identität unter Pseudonym zu.
Aber seit ich in Netzwerken unterwegs bin (1988, im jungen Alter von 20), habe ich nie vergessen daran zu denken, daß alles, was ich jemals in ein Netz mit vielen Teilnehmern stelle, auch wiedergefunden werden kann. Und was man über mich findet, kann immer auch gegen mich verwendet werden, weshalb ich mich stets entsprechend zu verhalten habe. Ich weiß irgendwie nicht, wieso andere Leute das häufig nicht von selbst erkennen und sich zum Affen machen. |  | | | |
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