Ich bin Ihre Mutter und Ihr Chef, sagt Swetlana in beruhigendem Ton und führt uns in beeindruckendem Tempo durchs Baltikum. Eine Gruppenreise. Von Jürgen Roth
Brücken, Bögen und Gewölbe stehen im Arches Nationalpark dicht beieinander, fast einerlei, in welche Richtung man schaut, allesamt geschaffen von Wind und Wetter, buchstäblich herausgefräst aus dem Sandstein des Colorado-Plateaus Von Freddy Langer
Ich glaube, sie hieß Pat. Sie war einige Jahre jünger als ich und gut einen Kopf kleiner. Jedenfalls stellte sie sich auf die Zehenspitzen, als wir uns verabschiedeten - für immer, wie wir beide wussten. Von Freddy Langer
In diesen Tagen feiert Nordkorea den sechzigsten Jahrestag seiner Staatsgründung. Wir gratulieren einem sehr stolzen, sehr sonderbaren Land, das sich beharrlich der Wirklichkeit verweigert und lieber in seinem eigenen Surrealismus lebt. Das macht es zum spannendsten Reiseziel der Welt. Von Jakob Strobel y Serra
Der Kellerwald ist Hessens einziger Nationalpark. Eine Wildnis ist er aber trotz des Urwaldsteigs nicht, sondern eine Kulturlandschaft, die in Jahrhunderten entstanden ist. . Doch der Dschungel kann ja noch kommen - in fünf, sechs Generationen. Von Thomas F. Klein
Das Flüsschen Wupper im Bergischen Land war früher eine Art Abwasserkanal. Heute ist es sauber und ein ideales Terrain für Familienausflüge mit dem Kajak oder dem Kanadier. Und vor den Piraten am Ufer muss man auch keine Angst haben. Von Michael Bengel
Die Deutsche Bahn erhöht Mitte Dezember ihre Ticketpreise in der zweiten Klasse um durchschnittlich 3,9 Prozent. Das gab es schon öfter vor Weihnachten. Neu ist, dass man für Bedienung am Schalter extra zahlen soll.
Demnächst reist ein Freund nach Chicago. Dort stehe Sightseeing mit dem Segway, diesem komischen Einachser, auf dem Programm. Ob er das überhaupt mitmachen solle? Aber ja, natürlich, unbedingt, ein tolles Erlebnis, wenn man es noch nicht ausprobiert hat. Von Hans-Heinrich Pardey
Nach vielen Wirren und langem Leiden hat Südtirol den dritten Weg gefunden: die perfekte Symbiose von germanischer und römischer Lebenskunst. Und nirgendwo gelingt sie so schön wie in Brixen. Das findet übrigens auch der Papst. Von Dirk Schümer
Lange kam die Mode an den Stränden Spaniens nur mit kleinen Schritten voran. Diesen Sommer folgt der Auftritt der Männer einem ausgefallenen Muster - der Blüte des Hibiskus. Eine Missionsgeschichte. Von Paul Ingendaay, Madrid
Eigentlich sollte jeder, der Freiburg liebt, auch Waldkirch im Elztal besuchen. Das ist wie Freiburg in klein, nur ohne Studenten und Straßenbahn, die Stadt breitet sich im Tal zwischen Kandel und Kastelburg aus. Von Tilman Spreckelsen
Die Weinterrassen des Lavaux hoch über dem Genfer See gehören aus gutem Grund zum Welterbe der Unesco. Sie sind eine Paradebeispiel dafür, wie virtuos der Mensch aus rauher Natur eine Kulturlandschaft formen kann. Hier möchte man Winzer sein. Hier würde man sich sogar freiwillig den Anstrengungen der Weinlese unterwerfen. Von Volker Mehnert
Herta oder Lena? Berlin oder Hamburg? Der 4. September 1949 oder ein viel früheres Datum? Das sind die Glaubensfragen des deutschen Currywurstkriegs, der zwischen der Haupt- und der Hansestadt tobt und längst auch im Internet zu Scharmützeln führt. Von Jakob Strobel y Serra
Wann wird er endlich kommen? Ist er etwa schon an Bord? Bange Fragen der Passagiere, die doch nur seinetwegen diese Kreuzfahrt angetreten haben. Den Pianisten Lang Lang wollen sie hören, die meisten der Passagiere jedenfalls. Von Dagmar Zurek
Gott war müde, als er dieses Land schuf, schrieb der Dichter Robert Service. Zum Glück. Denn es ist ihm grandios gelungen. Das begreift man, wenn man mit dem Wohnmobil durch den Yukon und Alaska fährt. Von Reinhard Tiburzy
Die Pubs im australischen Outback sind viel mehr als bloß Kneipen. Hier tobt das Leben in der staubigen Ödnis, und hier ist man für einen derben Spaß immer zu haben. Von Roland Dusik
Der Wagen wirkt wie eine nachdrückliche Reminiszenz an die goldene Zeit von Capri, als der internationale Jetset dort feierte. Ein Cabrio vom Typ Fiat 1500 L in der luxuriösen Ausführung President dient als exzentrisches Inseltaxi. Von Peter Thomas
Die Costa Smeralda zieht Millionäre aus aller Welt an. Fußballer, Schauspieler und Unternehmer schätzen die Exklusivität, die seit Jahrzehnten geschützt wird wie kaum sonst in Reisezielen. Eine Nacht im Hotel kostet bis zu 30.000 Euro. Von Tobias Piller