FAZ.NET
FAZFINANCE.NET
Märkte
F.A.Z.-Archiv
Abo

FAZJOB.NET

Umwelttechnologie-Channel

04. Juli 2009

Mein FAZjob.NET:
FAZJOB.NET
NEU FAZjob.NET - Tour




FAZjob.NET >Beruf und Chance >Vergütung >

   
 Beruf und Chance 
 
Arbeitswelt
Vergütung
Arbeitsrecht
Neue Köpfe
Personalprofi
Campus
Stellensuche
F.A.Z.-Community
 
   

F.A.Z.-Stellensuche

   (Hilfe)


Jobs der Woche

Automobilzulieferer

Kopfprämien für Ingenieure

Von Henning Peitsmeier




08. September 2007 
Über den Mangel an Fachkräften und Ingenieuren wird oft geklagt. Auch die Autozulieferindustrie macht da keine Ausnahme. Gerade kleine und mittlere Betriebe suchen händeringend, während es große Konzerne wie Continental oder Robert Bosch aufgrund ihrer Bekanntheit mit der Rekrutierung leichter haben. Keine Seltenheit sind „Kopfprämien“, die Mitarbeiter eines Unternehmens erhalten, wenn sie ihrem Arbeitgeber einen neuen Ingenieur vermitteln (lesen Sie dazu auch Aufreger Handgeld).

Nach einer aktuellen Untersuchung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sind im zweiten Quartal dieses Jahres monatlich im Durchschnitt 24.000 Ingenieurstellen mangels Bewerbern nicht besetzt worden - 4 Prozent mehr als im ersten Quartal und 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Laut VDI besonders betroffen sind der Fahrzeug- und Maschinenbau.

Reichhaltiges Betätigungsfeld für Ingenieure

Dabei sind die Aussichten gerade auf dem Automobilsektor für Zulieferbetriebe gut. Die Nischenstrategie der Hersteller sorgt für Entwicklungsaufträge bei Systemlieferanten, die dafür freilich geeignetes Personal benötigen. Insbesondere in der Elektronik ergibt sich ein reichhaltiges Betätigungsfeld für Ingenieure, weil elektrische Funktionen zunehmend mechanische ablösen - vom Fensterheber bis zur elektronisch gesteuerten Lenkung (“Drive by Wire“).

Die Autozulieferer sind in der Summe als Arbeitgeber recht stabil. Das zeigt die Statistik des Verbands der Automobilindustrie (VDA): Während die Autohersteller nach groß angelegten Stellenabbauprogrammen auch im vergangenen Jahr die Beschäftigung noch einmal um 14.000 auf 392.000 Arbeitnehmer abgebaut hatten, blieb sie in der Zulieferindustrie nahezu konstant und sank um 2800 auf 321.000 Beschäftigte. Der Grund laut VDA: die Ausweitung des internationalen Geschäfts und der hohe Technologiegehalt. Insgesamt hat noch immer fast jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt mit dem Auto zu tun.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z.
 
 
   
 Zum Thema 
 
Aufreger Handgeld
Branchen und Märkte (109): Automobilzulieferer
 
   
   
 Artikel-Service 
 
Seite drucken
Versenden
Lesezeichen
Vorherige Seite
 
   
   
 Neue Köpfe 
   
 
Brilliance: Cremer kommt - Hirtz geht  
 
   
     
  FAZ JOB-Blog  
 
Per Anhalter durch die Arbeitswelt
 
 
 
 
 
Coach Me If You Can
 
     
 




Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Preise  |  Über uns

Alle freien Jobs und Stellen  |  Stellenangebote nach Firmen und Unternehmen  |  Vorteile auf einen Blick  |  FAZjob.NET - Tour