Finanzkrise

Amerika kauft sich in Banken ein

Die amerikanische Regierung will nach den Worten von Präsident George W. Bush mit 250 Milliarden Dollar in die dortige Banken-Branche einsteigen. Neun Finanzinstitutionen hätten einen solchen Staatseinstieg akzeptiert. Ein Medienbericht nennt bereits Namen.

Beteiligung am Rettungspaket

Weiter Vorbehalte der Bundesländer

Die Bundesländer haben weiterhin Vorbehalte gegen den Rettungsplan für die Banken. Der bayerische Finanzminister Huber (CSU) sagte nach einer Sitzung der Finanzminister von Bund und Ländern in Berlin: „Es gab keine Übereinstimmung, was eine Beteiligung der Länder angeht.“

 
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Bundesgerichtshof zur WM-Ticketaffäre

Utz Claassen endgültig freigesprochen

An sieben Politiker hat Utz Claassen während seiner Amtszeit als Chef des Energieversorgers EnBW Tickets für die Fußball-WM 2006 verschenkt. War das eine strafbare Vorteilsgewährung? Der Bundesgerichtshof hat Claassen jetzt vom Vorwurf der Korruption in der sogenannten WM-Ticketaffäre endgültig freigesprochen.

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Herbstgutachten

Deutschland am Rande einer Rezession

Das Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute verheißt nichts Gutes: Deutschland droht eine Stagnation - trotz aller Rettungsmaßnahmen für die Finanzbranche. Es könnte sogar noch schlimmer kommen, glauben die Ökonomen, die ihre Prognose am Dienstag offiziell vorstellten.

Die Pakete im Überblick

Rettungsaktionen auf der ganzen Welt

Das Wort „Rettungspaket“ dürfte wohl große Chancen haben, zum Wort des Jahres gekürt zu werden. Aber welches Land hat nun eigentlich welches Paket geschnürt? Ein Überblick.

 
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Staat nimmt Einfluss auf alle Banken

Herbe Gehaltseinbußen für die Bankchefs

Die Finanzkrise erreicht die Vorstandsetagen der deutschen Finanzwirtschaft. Josef Ackermann und seine Kollegen müssen mit herben Gehaltseinbußen rechnen, wenn ihre Institute vom Finanzmarktstabilisierungsgesetz profitieren. Die Gehaltsgrenze für die Manager von voraussichtlich einer halben Million Euro soll schon dann gelten, wenn die Bank eine Garantie zieht.

Elektronisches Publizieren

Das Buch aus der Espresso-Maschine

In der Verlagsbranche herrscht Angst. Es sind nicht fehlende Kredite, die die Verleger belasten. Sorge bereitet die Elektronik: Digitalisierung ist das beherrschende Thema der heute beginnenden Frankfurter Buchmesse. Im Bildungsbereich hat der Monitor das Buch schon abgelöst. Von Georg Giersberg

Kindle, Cybook und Co

Die neue Welt des Lesens

Das Lesen steht vor einer Revolution, die Buchbranche vor bewegten Zeiten. Denn neben Papier finden nun auch Mini-Bildschirme ihren Einsatz. Amazon sorgt in Amerika mit dem Lesegeräte Kindle für Furore. Auch Sony bietet solche Geräte an. Und schon kommt die Idee nach Europa. Von Stephan Finsterbusch

Beteiligung am Rettungspaket

Weiter Vorbehalte der Bundesländer

Die Bundesländer haben weiterhin Vorbehalte gegen den Rettungsplan für die Banken. Der bayerische Finanzminister Huber (CSU) sagte nach einer Sitzung der Finanzminister von Bund und Ländern in Berlin: „Es gab keine Übereinstimmung, was eine Beteiligung der Länder angeht.“

Dax kräftig im Plus

In Europa geht die Hausse weiter

Die weltweiten Rettungspläne für die Finanzbranche haben in der Nacht die Kurse an der Tokioter Börse explosionsartig in die Höhe schnellen lassen. Nach dem Plus vom Vortag geht nun auch in Europa die Börsenparty weiter.

Santander übernimmt Sovereign

Spanische Bank kauft amerikanische Sparkasse

Die spanische Bank Santander ist in der taumelnden Finanzbranche weiterhin auf Schnäppchenjagd. Erst im vergangenen Monat erwarben die Spanier in Großbritannien den angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Bradford & Bingley. Nun ist die größte amerikanische Sparkasse Sovereign an der Reihe.

Folgen der Finanzkrise?

Auch der Flughafen rechnet mit einem Abschwung

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Lufthansa melden eine sich abschwächende Nachfrage. Ob es an der akuten Finanzkrise oder an der konjunkturellen Abkühlung liegt, weiß aber keiner sicher zu sagen. Von Jochen Remmert

Bund muss Banken retten

Die Schulden heißen Sondervermögen

Es ist eine Art Nebenhaushalt wie nach der Wendezeit: Die Finanzkrise macht es möglich, horrende Summen aufzubringen und ein Gesetzgebungsverfahren im Eiltempo durchzupeitschen. Die Kosten des Bankenrettungsplans sprengen den normalen Haushaltsrahmen. Von Manfred Schäfers, Berlin

Rettungspakete

Die Börsen feiern den Staatseingriff

Das internationale Finanz-Rettungspaket vom Wochenende sorgt rund um den Globus für massive Kursgewinne am Aktienmarkt. Der Dax schloss mit dem höchsten prozentualen Tagesanstieg seiner Geschichte. Der Dow Jones verzeichnete ein Plus von mehr als elf Prozent.

Deutsches Rettungspaket

Wo das Geld herkommen soll

Bis zu 100 Milliarden Euro wird der Bund nun auftreiben müssen, um die Rettung der deutschen Banken zu finanzieren. Das Geld will er sich durch die Ausgabe von Bundesanleihen verschaffen. Aber wird es genügend Käufer für die neuen Wertpapiere geben? Und droht jetzt Inflation? Von Stefan Ruhkamp

Entlassungen bei Pollmeier

Auch Holzexporte in der Finanzkrise

Pollmeier Massivholz entlässt zwölf von 170 Mitarbeitern in Aschaffenburg. Dies ist eine Folge der Immobilenkrise in Amerika und in Spanien. Hamberger in Kleinostheim sieht derzeit noch keine Auswirkungen. Von Ewald Hetrodt

Ökonomie

Ein politischer Nobelpreis

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht an den Amerikaner Paul Krugman. Politisch brisant ist die Entscheidung vor dem Hintergrund des amerikanischen Wahlkampfs, da der 55 Jahre alte Ökonom als kämpferischer Unterstützer der Demokraten auftritt. Von Philip Plickert

Büchergilde Gutenberg

Mit der „Weltlese“ zur Buchmesse

Nach dem ersten profitablen Geschäftsjahr seit 1998 spürt die Büchergilde Gutenberg eine verhaltenere Kauflust. Vor allem der Mai lastet auf der Umsatzkurve. Deshalb wurden Kosten gesenkt. Doch baut der Verlag sein Angebot auch aus: mit der Reihe „Weltlese“ und neuen Vertriebspartnern in Österreich. Von Thorsten Winter

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Bund muss Banken retten

„Erster Baustein für eine neue Finanzmarktverfassung“

Bundeskanzlerin Merkel hat das 500 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für die angeschlagene Finanzbranche verteidigt. Das Ziel, im Jahr 2011 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, könne womöglich nicht eingehalten werden, gestand sie ein.

Ökonomie

Paul Krugman erhält den Wirtschafts-Nobelpreis

Der Nobelpreis für Wirtschaft geht in diesem Jahr an den Amerikaner Paul Krugman, einen der prominentesten Kritiker von Präsident George W. Bush. Krugmans Theorien hätten dazu beigetragen, besser zu verstehen, warum einige Länder den internationalen Handel dominierten.

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Börse

Erleichterung über Hilfspakete schiebt den Dax weiter an

 
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Ergebnis
NamePunkteProzent
Dax 5.198,06 +2,68
TecDax 585,59 +0,16
DowJones 9.457,06 +0,74
Nasdaq 1.825,98 -0,99
STOXX 50 2.748,45 +2,24
Nikkei 225 9.447,57 +14,15
S&P 500 Zert. 10,29 +10,65
Euro/Dollar 1,36 -0,10
Bund Future 113,99 -0,11
Gold 837,63 -0,46
Öl 76,71 -0,30
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