In der Chemiefirma Merck sind einige hundert Mitarbeiter mit Umweltschutzaufgaben betraut. In diesem Querschnittsbereich ist Platz für Akademiker aus unterschiedlichsten Fachgebieten.
Beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach geht nichts ohne Computer. Keine Wolke entgeht dem Superrechner. Doch wenn es um die Deutung der Daten geht, wird der Mensch noch gebraucht.
Umwelttechniker mit Fachwissen und Erfindergeist können oft Arbeit im Bereich der Gebäudesanierung finden. Besonders prominentes Beispiel: Die Deutsche Bank. Sie will mit den Greentowers Maßstäbe setzen.
Wenn Unternehmen ihre Kohlendioxid-Emissionen senken wollen, sind längst nicht mehr nur Öko-Päpste gefragt. Auch Juristen finden hier ein großes Betätigungsfeld.
Zeitarbeiter fehlen häufiger als andere Arbeitnehmer wegen Krankheit. Das besagt eine neue Krankenkassen-Studie. Dass ihre Tätigkeiten sie häufig körperlich schwer beanspruchen, ist nur eine der Ursachen.
Inmitten der schwersten Branchenkrise seit gut 15 Jahren waren sich die deutschen Maschinenbauer bislang einig: Die Stammbelegschaft soll gehalten werden, hieß es landauf, landab. Jetzt wackelt der Treueschwur - doch zumindest für die Top-Leute soll er weiter gelten.
Zwar steckt auch Österreich in der Rezession, doch noch ist der dortige Arbeitsmarkt in einer deutlich besseren Verfassung als im restlichen Europa. Gefragt sind zum Beispiel Techniker. Und die Personaler schielen nach Deutschland.
Noch päppeln staatliche Programme die Photovoltaik. Doch überall auf der Welt arbeiten Sonnenanbeter daran, endlich wettbewerbsfähig zu werden. Bei Solarworld in Sachsen will man bald soweit sein. Ein Werksbesuch.
Auch Windräder müssen gewartet werden. Angesichts der großen Höhe dieser Anlagen ist das eine besondere Herausforderung. Schwindelfreiheit ist Mindestvoraussetzung.