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07. Oktober 2008

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Lesermeinungen zum Beitrag
längst überfällig!
Es ist erwiesen, dass die wirtschaftliche Bildung der Deutschen überdurchschnittlich schlecht ist. Wen wundert da noch die wachsende Beliebtheit des linken Spektrums in der Bevölkerung? Es gibt kaum ein Thema, das stärker polarisiert und den gesellschaftlichen Diskurs prägt wie Wirtschaft. Deren gänzliche Abwesenheit in der Bildung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Jeder sollte die wesentlichen Züge eines Systems kennen, bevor er sich darüber eine Meinung bildet, egal ob Turbokapitalist oder 68er-Sprössling. Wer die Basics nicht kennt, wird anfällig für substanzlose Propaganda vor allem unserer lieben Politiker, zumal Polemik und Populismus heute sowieso schon zum politischen Alltag gehören.

Vielleicht hätten wir dann ja auch weniger Dummschwätzer in Deutschland, die meinen schlau mitreden zu müssen und nicht einmal den Ursprung des Wirtschaftens kennen.
 
@ Herrn Timmermann:
08.05.2008, 11:22
Sie haben nur teilweise recht. Das solide Beibringen der Basics ist vernachlässigt worden und sollte viel mehr verfolgt werden, ebenso die Naturwissenschaften.

Jedoch ist eine Einführung in die Ökonomie keine Zeitverschwendung und kein sinnloses Geschwätz. Unter anderem weil Wirtschaft in der Schule nicht vorkommt, glauben so viele, der Staat könne Löhne und Arbeitsplätze beschließen und das Geld dafür einfach drucken, und Unternehmer seien Schmarotzer und Gewinn böse. Wenn wir die nötigen Reformen haben wollen, muß das Volk, das von den 68ern in Schulen und Medien auch in dieser Hinsicht absichtlich dumm gehalten wird, aufgeklärt werden und in den Schulen wäre ein guter Anfang.
 
grauenhafter Unfug
An statt dafür zu plädieren, daß an den Schulen etwas Substantielles gelernt wird, liefern hier Leute mit angeblich wirtschaftsnahem Habitus ideale Steilvorlagen für 68er.

Diese unsinnige Idee ist aber nicht die Meinung der Wirtschaft, sondern die von wenigen Leuten, die nicht verstehen, daß der Schulstoff einer modernen Schule heute im Bereich Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, franz. /engl. Grammatik und Informatik liegt, daß dieser Stoff die Schüler bereits mehr als überlastet, daß dieser Stoff die beste nur denkbare Grundlage für die Wirtschaft darstellte und daß Schwätzerfächer an Schulen nichts zu suchen haben. Die Banken stünden besser da, wenn bei Immobilien nicht Schwätzen Trumpf gewesen wäre.

So ein Fach ist speziell etwas für Dumme, die schwätzen wollen, weil sie sich um den Subjonctif der franz. Grammatik, um die Integralrechnung, um die Unterprogrammtechnik beim Programmieren, um die allgemeine Gasgleichung und um Faust I herumdrücken wollen.

Um den Bedürfnissen der Wirtschaft gerecht zu werden, wären andere Dinge wichtig, z.B.: 1) in Deutsch richtige Orthographie/Interpunktion, Briefeschreiben, Gegenstands-/Sachbeschreibungen 2) etwas wirtschaftsnähere Vokabeln in Franz./Engl. 3) Fabrikbesichtigungen.
2 Lesermeinungen
   
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