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Entsandte

Oslo ist die teuerste Stadt Europas



Schön bunt und sehr teuer: Oslo
06. Dezember 2006 
Für ausländische Geschäftsleute ist die norwegische Metropole Oslo die teuerste Stadt in Europa. Wie das Beratungsunternehmen ECA International weiter ermittelt hat, liegt München in Sachen Lebenshaltungskosten in Deutschland auf dem ersten Rang. Es folgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart. München liegt in Europa auf Platz 13 und weltweit auf Rang 24.

Die teuerste Stadt für Expatriates überhaupt ist überraschenderweise Simbabwes Hauptstadt Harare. Die dort herrschende Inflation in Höhe von 1500 Prozent und die Kursbindung der heimischen Währung an den Dollar machen das Land für Entsandte extrem kostspielig, heißt es in der ECA-Studie. Es folgen Luanda (Angola), Oslo, Moskau und Kinshasa (Kongo). Die Untersuchung vergleicht 220 Standorte hinsichtlich Kosten für Kleidung, Elektrogeräte, KFZ-Kosten, Lebensmittel und Dienstleistungen.

Billiger Osten

Wer für seine Expatriates innerhalb Europas nicht viel Geld ausgeben möchte, der schicke sie vorzugsweise Richtung Osten. Zu den günstigsten Standorten für Entsandte gehören unter anderem Bratislawa, Budapest, Vilnius und Skopje. In der moldawischen Hauptstadt Chisinau sind die Lebenshaltungskosten am geringsten, hier muß der Entsandte lediglich halb so viel für die Dinge des täglichen Bedarfs ausgeben wie in Deutschland. Die niedrigsten Lebenshaltungskosten der Welt weist derzeit Buenos Aires auf. Auch Bangalore, Durban, La Paz und die Hauptstadt Botswanas, Gaborone, bieten ein günstiges Umfeld für Entsandte.

Besonders stark gestiegen sind die Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr in Belgrad und Baku. Die hohe Inflation vor Ort treibe hier die Preise für Einheimische wie für Entsandte, heißt es in der Studie. Auch die russischen Städte sind aus diesem Grund teurer geworden. Dagegen sind die Kosten in Budapest und Ankara am stärksten gesunken.

Text: nr./F.A.Z.
Bildmaterial: Oslo Promotion/ Nancy Bundt
 
 
   
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