Oh mein Gott !!! Wie schön ist es zu sehen, dass sich jemand traut, "dem Volk auf's Maul zu schauen" und dieses dann auch noch in einer so großen Zeitung zu veröffentlichen... Dieser Artikel ist so lebensecht geschrieben - so ganz und gar (wirtschafts-)politisch unkorrekt, dass ich in der heutigen Zeit schon um die Zukunft des Autors fürchten müsste, schriebe er nicht für die FAZ... :) Danke für diese klaren Worte... denn was bei der noch rudimentär existierenden Mittelschicht vom Aufschwung ankommt, sind die steigenden Preise, die die erhöhten Steuern und Gewinne ermöglichen, welche bei den Empfängern dann "Aufschwung" heißen.
Tja, es kommt so nett verpackt daher, aber hier wird in Deutschland nach und nach der Sozialismus eingeführt und fast alle scheinen es hinzunehmen. Systematisch wird die Freiheit eingeschränkt, die Steuern steigen und damit die Staatsquote und schließlich lohnt sich das Arbeiten auch nicht mehr. Ist alles ganz genau wie in der DDR, aber die scheinen ja auch alle ganz toll zu finden, wenn man den Zuwachs der Linkswähler betracht. Sich dagegen aufzulehnen, wird dann wohl auch bald Folgen wie im Sozialsmus haben?
Natürlich hat Herr Appel recht. Nur fragt sich, wie so eine Mentalität - würde sie endlich bei den Regierenden ankommen - die nächste Wahl überleben soll. Das Kartell der Anspruchsteller ist erschreckend stabil, und das kann nicht nur an Faulheit oder gar an der Dummheit liegen, sich von den Wohlfahrtsutopien der linken Volkstribunen bezirzen zu lassen. Auch hier muss man ansetzen und der transfergierigen "Mehrheit links der Mitte" wieder das früher mal vorhandene Gefühl zurückgeben, dass "Besserverdiener" ein auch für sie erreichbarer Zustand ist. Erst wenn diese Menschen erkennen, dass für sie ein Aufstieg möglich ist, dem die Abgabenlast im Weg steht, werden sie davon ablassen, ständig nach mehr Umverteilung zu schreien.
Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele! Ich möchte an dieser Stelle ein Beispiel aus eigener Erfahrung bringen. Ein befreundeter Mitbewohner hat vor fast einem Jahr sein Studium abgeschlossen (Dipl.Ingenieur) . Den Drang zu arbeiten hat er bis heute noch nicht verspürt, da Hartz IV ihn mit mehr finanziellen Mitteln ausstattet als er zum Studium hatte. Nach seinen eigenen Aussagen geht es ihm gut und er kann sich so voll und ganz sportlicher Aktivitäten widmen. Ehrlich gesagt, dies finde ich eine Frechheit, denn andere müssen ihn finanzieren. Wo ist hier bitte noch die Relation! Leistung muss wieder anerkannt werden und Nicht-Leistung muss abgestraft werden:"Gleiches muss gleich und ungleiches muss ungleich behandelt werden". Leider gibt es im Staat mittlerweile viele Menschen die lieber Leistung in Anspruch nehmen als Leistung zu erbringen. Linker Populismus der Gleichmacherei steht daher hoch im Kurs und ich befürchte dies wird das prägende Bild der nächsten Bundestagswahl. Die Leistungsträger werden trotz alledem auch die nächsten Steuererhöhungen, Abgabenerhöhungen etc. überstehen und weiterhin Leistung erbringen, da sie allein in dem Wissen sind der Motor Deutschlands zu sein.
Dieser Ausdruck in einem Kommentar hat mir gut gefallen. Es sind ja nicht nur die Steuern, die denjenigen schröpfen, der da arbeitet und entsprechend verdient. Auch die Rentenkasse, das Faß ohne Boden, langt zu. Die Rentnerverbände schreien nach mehr Geld. Aber wo soll es herkommen? Es ist bekanntlich keine Versicherung, sondern eine Umverteilungsmaschinerie. Mehr als gegenwärtig in diese sch... Rentenkasse einzuzahlen, ist unzumutbar. Auch hier müssen wir alle, die da arbeiten, gegenhalten und sagen: hier ist Schluß. Wenn es nicht reicht, dann müssen sich die Empfänger eben einschränken und nicht nach Kompensation für gestiegene Lebensmittel- und Energiekosten rufen. Sinn höherer Preise ist der Verzicht auf Nachfrage. Wer nichts kann und nichts tut, darf eben auch nichts bekommen, das gilt sogar im Sozialismus (vgl. Lenin), obwohl die linken Parteien gerade versuchen, die fehlgeschlagenen Experimente zu wiederholen, indem sie ihre verstaubten Ideen neu verpackt und eleganter unter das Volk bringen und damit sogar die Bürgerlichen infizieren. Bisher konnte, wer sich anstrengte und bildete, auch etwas erreichen, in diesem Land. Wenn der Wille fehlt, sind alle Programme für "die Unterschicht" zwecklos.
Selten zuvor traf ein Kommentar so genau ins Schwarze. Und noch viel seltener ist es, daß ich ausnahmslos allen Kommentatoren vor mir nur zustimmen kann. Es ist einfach nicht mehr länger hinnehmbar, was in diesem Land gemacht wird. Die in Verantwortung stehende Politik kann von ihrem über lange Jahre eingeübten Reflex des Umverteilens nicht mehr lassen. Sie haben sich mit ihrer Verschuldungs- und Beschenkungspolitik derart verrant, daß nur noch ein radikaler Schniitt, bzw. ein Bruch mit bestehenden Traditionen, zu Lösungen verhelfen kann. Damit meine ich bitte keine radikalen Parteien, sondern gerade im Bereich der Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik neue und moderne Ideen. Allerdings habe ich keine Hoffnung, daß sich dieses Land reformieren kann. Zu groß ist die Anzahl von Leuten, die sich in diesen Transfers eingerichtet haben und gar nicht einsehen, warum sie nun etwas dafür tun müßten. Zu groß ist die Anzahl von Leuten, die (nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht) ungebildet sind, nicht willens oder in der Lage sind, für sich selbst verantwortliche Entscheidungen zu treffen und sich so den Unverantwoprtlichen hingeben. Dieses Land ist nicht reformierbar, das Thema Freiheit ist ausgeträumt. Bleibt nur auswandern.
Wer an den Säulen unserer Wirtschaft ständig mehr abträgt, als ihre Substanz hergibt, sollte sich dann über das Wackeln seines Thrones nicht wundern und vor allem nicht beschweren. Es gibt in diesem Land eine "saubere" Trennung zwischen denen, die leisten und denen die sich was leisten.
Dieser Beitrag spricht mir förmlich aus der Seele. Ich hoffe nur, dass die Wähler im Hinblick auf solche Forderungen der SPD / Linke bemerken, dass diese Politik nicht gut für das Allgemeinwohl und unser Land sein kann. Die Frage, die ich mir schon seit längerem Stelle ist die: Warum kommt der Linkspopulismus in Deutschland nur immer noch so gut an? Natürlich wissen die Rattenfänger schließlich auch selbst, dass diese Politik Deutschland schadet.
CDU/CSU/SPD und auch die paar anderen Parteien, ansatzweise anders vielleicht die FDP, haben nicht den Mut, die längst vorliegenden Erkenntnisse über die Notwendigkeit einer systemändernden radikalen Politik zur Abgabenbelastung aller Bürger - auch und gerade die Ärmeren leiden darunter direkt und indirekt - in die Tat umzusetzen. Sie haben die Hosen voll und fürchten, sich bei den Wählern unbeliebt zu machen. Und das nennen sie dann eben Demokratie und Wille des Volkes. Was soll man dazu noch sagen. Es fehlen die Worte - jedenfalls die druckbaren.
sind das nicht alle, die über dem Durchschnittseinkommen verdienen? Da geht es aber in dem Vergleich ums Brutto. Geht’s ums Netto, so sind es alle, die mehr haben als ALG II. Somit ist die Zielrichtung von CDU/SPD/Grüne/Linke klar. Dort ist was zu holen. Die Leistungsträger/der Mittelstand sollte mal überdenken, ob sie bei der nächsten Bundestagswahl ihr Kreuz an der gewohnten Stelle machen.
Ich stamme aus einem armen Elternhaus. Meine Eltern und ich wollten nicht, dass auch ich so leben musste wie sie. Also kämpfte ich mich mit ihnen durch… trotz Krankheit und Entbehrungen... nur damit ich ein Besserverdiener werden konnte. Ich absolvierte erfolgreich mein Studium, machte das Steuerberaterexamen und wurde dann CFO in einem mittelständischen Unternehmen. Immer mit viel, viel Ehrgeiz, Nebenbeiverdiensten und einer Vision eines besseren Lebens. Ich zeugte 4 Kinder, die hoffentlich allesamt auch studieren werden…. Damit sie Besserverdiener werden. Und jetzt? Ich bin es... ein streng nach Leistung bezahlter Besserverdiener!!! … und muss zunehmend kämpfen! Meine Frau geht auch mit arbeiten, damit wir unser kleines Reihenhäuschen finanziert bekommen… und all das, damit ich vorwiegend diejenigen bezahle, die niemals so ackern wollen (manchmal auch nicht können) und sich ins Fäustchen lachen… Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt... aber eines lasst euch sagen, liebe Parteien: So haben wir nicht gewettet. Ich werde nicht deshalb aufgeben, damit ihr eure letzten 5% bekommt! Und ich glaube, es machen viele mit.
.... eine Situation, für die Frau Merkel verantwortlich ist: Sie ist Bundeskanzlerin. Was über ein halbes Jahrhundert zu Abhängigkeit, Armut, Bildungsferne, Unmotiviertheit und einer gespalteten Gesellschaft der Deutschen führte, erfasst nun die sich sicher glaubende Mittelschicht. Es genügt nicht mehr bei den Parteien (CDU/CSU/FDP) zu sein, um fortdauernden Wohlstand zu geniessen. Das Häuschen, alle zwei Jahre ein neues Auto und mehrmals Urlaub im Jahr, all das entschwindet langsam aus dem Kreis der Möglichkeiten. Die Bürgerlichen sind im wahren Leben des Kapitalismus angekommen, dem sie bisher ihren Wohlstand zu verdanken glaubten. Jetzt wird es zu Ultimo auch dort finanziell enger. Plötzlich spüren sie den Hauch des Asozialen, den sie bisher mit Verachtung straften. Die Bedrohung und die Abhängigkeit von der Gesellschaft nehmen zu. Die Bildungschancen ihrer Kinder werden geringer, Ausbildung und Studium erheblich teurer. Merkel sorgt nicht für eine angemessene Lastenverteilung. Merkel - und nicht die SPD - lässt den Mittelstand im Stich.
vielen dank, auf die 50.000,- brutto für eine 38,5-h-Woche komme ich als selbständiger Facharzt noch nicht einmal. Auch wenn ich "rechnerisch" zu den "Besserverdienern" gehöre, bin ich gefühlt ein underdog. mfg t.sitte
Ein sehr guter Beitrag. Wir leben in einer Anspruchsdiktatur. Es werden Ansprüche auf dieses, auf jenes und auf vieles andere gesetzlich festgeschrieben, aber seltsamerweise sind immer nur die anspruchsberechtigt, die nichts zum Bruttosozialprodukt beitragen (dies ist die Mehrheit der Wähler!!). Wie wäre es denn einmal mit einem gesetzlich festgelegten Anspruch auf 60 % meines von mir, in knallharten 50-60-Stundenwochen, erarbeiteten Gehalts? Man fragt sich schon, wie lange lassen sich die arbeitenden Menschen noch diese Enteignung bieten? Vielleicht sollte die arbeitende Bevölkerung einmal geschlossen bei ihren Finanzämtern vorsprechen - z.B. am 14. Juli. Eine ähnliche Aktion hatte 1789 durchschlagenden Erfolg.