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![]() Matheunterricht an der Schule 30.01.2008, 14:05 hat mit der Wissenschaft Mathematik nichts zu tun. Natürlich würde es jeden schulischen Rahmen sprengen, auch nur ansatzweise selbst den Stoff einer mathematischen Erstsemestervorlesung zu vermitteln. Trotzdem gäbe es Mittel und Wege, Interesse am Fach zu wecken, indem nämlich Mathematik als Teil unserer Kultur und Geschichte dargestellt würde. Dies wohlgemerkt nicht als populärwissenschaftliche "Mathe light" ohne Formeln, sondern durch geeignete Auswahl echter mathematischer Themen, die sich an der historischen Entwicklung im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext orientieren. Damit könnte man echtes Interesse wecken. (nachdem ein paar Grundlagen der "Schulmathematik" wie elementare Algebra und geometrische Figuren als alltagspraktische Grundlagen vermittelt wurden) Tödlich ist dagegen das in der Schule meistens praktizierte Formelpauken. Dadurch erhalten die Schüler ein oft lebenslang nicht mehr korrigierbares entstelltes Bild der Mathematik. Kaum ein Mathematiker kennt die 7. Stelle von Pi auswendig oder kann im Kopf spontan dreistellige Dezimalzahlen multiplizieren. (diese lächerliche Frage wurde Herrn Ziegler gestern in einem Radiointerview des WDR gestellt)
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