Nobelpreis für Physik

Die gebrochene Symmetrie des Mikrokosmos

Den Nobelpreis für Physik teilen sich drei Physiker, die den Symmetriebrüchen in der Arena der Grundkräfte und Elementarteilchen auf die Spur gekommen sind: Yoichiro Nambu, Makoto Kobayashi und Toshihide Masakawa. Von Manfred Lindinger

Auszeichnungen

Fünf Preise zum Wohle der Menschheit

Er erfand das Dynamit und konnte nicht verwinden, dass mit seiner Entdeckung Krieg geführt wurde: Alfred Nobel. Deshalb vermachte er sein Vermögen einer Stiftung und begründete den Nobelpreis, um fortan Forscher auszuzeichnen, die sich zum Wohle der Menschheit verdient gemacht haben.

LHC-Computing Grid

Ein Blick in die Zukunft des Internet

Am diesem Freitag wird man am Cern erstmals eine Ahnung bekommen können, wie die Zukunft des World Wide Web aussehen wird. Dann wird am Europäischen Zentrum für Elementarteilchenforschung nämlich das LHC-Computing Grid in Betrieb genommen. Von Manfred Lindinger

Quantentheorie

Schrödingers Katze lebt

Vor mehr als siebzig Jahren ersann Erwin Schrödinger sein Gedankenexperiment, um zu zeigen, wie seltsam sich quantenmechanische Zustandsbeschreibungen ausnehmen können. Bis heute lassen sich daran zentrale Fragen der Interpretation des quantenmechanischen Formalismus festmachen Von Ulf von Rauchhaupt

LHC-Teilchenbeschleuniger

Die Weltmaschine läuft erst wieder im nächsten Frühjahr an

Die Reparatur- und Inspektionsarbeiten am neuen Large Hadron Collider des Europäischen Zentrums für Elementarteilchenforschung bei Genf werden länger als geplant dauern. Die offizielle Einweihung im Oktober muss vielleicht verschoben werden.

Digitales Gedächtnis

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu löschen ist

Das Internet vergisst nichts. Wer einmal am digitalen Pranger steht, kommt so leicht nicht mehr davon weg. Der Medienwissenschaftler Victor Mayer-Schönberger plädiert daher für ein technisch implementiertes Ablaufdatum der Internetinhalte: eine Art Software mit Vergessensfunktion. Von Miloš Vec

Kaputtes Forschungsgerät

Zwei Monate Reparatur an Teilchenbeschleuniger

Gut sechs Milliarden Euro hat der gigantische Teilchenbeschleuniger am Kernforschungszentrum in Genf gekostet, aber nun reiht sich Panne an Panne. Das Gerät muss mindestens zwei Monate lang für eine langwierige Reparatur abgeschaltet werden.

Faltungslehre

Kalligraphie mit Metallschlaufen

Dünne Drähte wickeln sich bei Raumnot zu höchst komplexen Knäueln auf. Diese zeigen selbstähnliche Strukturen und tragen damit ihr eigenes Abbild in sich. Was wie Spielerei anmutet, könnte die Faltungsvorgänge von Biomolekülen erklären helfen. Von Rainer Scharf

Cern

Teilchenbeschleuniger LHC nach Strompanne abgeschaltet

Die Vorbereitungszeit hatte 20 Jahre gedauert, der Betrieb musste nach einer Woche vorübergehend eingestellt werden. Wegen einer Strompanne steht der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC wieder still.

Neue Rekordhalter

Die größte Primzahl

Lange liefen die Computer, doch endlich wurde am Mathematics Department der University of California die bisher größte Primzahl berechnet. Sie misst zwölf Millionen Stellen und beschert ihren Entdeckern damit ein Preisgeld von 100.000 Dollar. Von Manfred Lindinger

KI & Robotik

Weltwissen für die Rechner

Roboter lassen sich mit Raffinesse programmieren und Rechnerkapazitäten sind dabei kaum mehr ein Problem. Doch worauf es wirklich ankäme, das wäre die Fortentwicklung autonom lernender Systeme. Die künstlichen neuronalen Netze sollen dafür von den realen lernen. Von Joachim Müller-Jung

LHC im Internet

Die Weltmaschine

Mittlerweile absolvieren die Protonen im neuen LHC-Teilchenbeschleuniger am Cern ihre ersten Runden. Im Dauerbetrieb sollen sie es einmal fünfzig Stunden lang tun. Und eine neue Website hält über die Entwicklungen in Genf auf dem Laufenden Von Manfred Lindinger

Bourbaki

Freimaurer der Mathematik

Unter dem Namen Bourbaki publizierte eine Gruppe brillanter Mathematiker ab den dreißiger Jahren einflussreiche Grundlegungen mathematischer Gebiete. 1998 erschien der bisher letzte Band. Was blieb von Bourbaki? Von Marc Dressler

Cern

Wir stoßen die Tür zum dunklen Universum auf

Selten hat die Physik für so viel Aufsehen gesorgt wie zum Start des Teilchenbeschleunigers LHC in Genf. Ein Gespräch mit Rolf-Dieter Heuer vom Hamburger Forschungszentrum „Desy“, der bald Chef am Cern sein wird.

1 - 14 von 17 Beiträgen
1 | 2 VorZum Ende blättern
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche